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Bootskosten im Jahr, Liegeplatz, Wartung und Versicherung im Verhältnis

Als Erfahrungswert liegen die laufenden Kosten bei zehn bis fünfzehn Prozent des Bootswerts im Jahr, die Versicherung ist dabei der kleinste Posten.

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Liegeplatz und Winterlager machen zusammen den größten Teil aus, dann folgen Wartung und Verbrauchsmaterial. Die Versicherung liegt üblicherweise bei etwa einem Prozent des Bootswerts und damit deutlich unter den Fixkosten für den Platz. Das sind Erfahrungswerte, keine Angebote, regional gibt es erhebliche Unterschiede.

Beim Kauf wird diese Rechnung oft übersehen. Ein Boot für hunderttausend Euro kostet im Jahr grob zehn- bis fünfzehntausend, unabhängig davon, wie oft man fährt. Wer selten fährt, zahlt pro Fahrtag entsprechend viel, dafür gibt es die Saisonpolice, die nur die Fahrmonate berechnet.

Am Beitrag zu sparen ist der falsche Hebel, wenn dafür die Deckung schrumpft. Der Unterschied zwischen Zeitwert und fester Taxe kann im Totalschaden mehr kosten als zehn Jahre Beitragsdifferenz. Sinnvoller ist es, an den großen Posten zu drehen: Liegeplatz, Lagerart und Eigenleistung bei der Wartung.

Häufige Fragen

Welchen Anteil hat die Versicherung an den Bootskosten?

Üblicherweise etwa ein Prozent des Bootswerts im Jahr, der kleinste der laufenden Posten.

Lohnt eine Saisonpolice?

Wenn Sie nur vier bis sechs Monate fahren, ja. Vom 1. November bis 31. März besteht dann aber kein Schutz, auch nicht im Winterlager.

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