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UKW-Funkreichweite für Motorboot berechnen
Auf dem Motorboot sitzt die Antenne meist auf dem Radarbügel in drei bis vier Metern. Das kostet gegenüber einem Mast deutlich Reichweite.
Vorbelegt für das Motorboot
UKW-Funk folgt der Sichtlinie. Eine Masttoppantenne in vierzehn Metern Höhe erreicht eine Küstenfunkstelle in dreißig Metern über gut zwanzig Seemeilen, ein Handfunkgerät in Kopfhöhe kommt kaum über fünf. Die Sendeleistung ändert daran wenig, die Höhe alles.
Für den Notruf heißt das: Wer außer Reichweite ist, wird über UKW nicht gehört. Deshalb gehören auf Langfahrt EPIRB und Satellitenkommunikation dazu, sie sind unabhängig vom Horizont.
Die Funkanlage ist Ausrüstung und gehört in die Versicherungssumme. Wichtiger ist aber die Betriebserlaubnis: Für UKW-See braucht es das Funkbetriebszeugnis. Wer ohne funkt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, abgedeckt vom Wassersport-Rechtsschutz, aber vermeidbar.
Häufige Fragen
Wie weit reicht ein Handfunkgerät?
In Kopfhöhe kaum über fünf Seemeilen. Die Antennenhöhe entscheidet, nicht die Sendeleistung.
Brauche ich ein Funkzeugnis?
Für UKW-Seefunk ja. Ohne ist der Betrieb eine Ordnungswidrigkeit.
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