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Motorleistung wählen, Faustwerte und Führerscheingrenze
Für Verdrängerfahrt genügen vier bis sechs PS je Tonne; für Gleitfahrt braucht es ein Vielfaches.
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Ein Verdränger kommt mit wenig Leistung aus, weil er ohnehin nicht schneller wird als seine Rumpfgeschwindigkeit. Vier bis sechs PS je Tonne reichen für Marschfahrt und genug Reserve gegen Strom und Wind. Für Gleitfahrt gelten andere Regeln, dort geht es um dreißig PS je Tonne aufwärts.
Die Leistung bestimmt bei Motorbooten den Beitrag. Und sie entscheidet über die Führerscheinpflicht: Über fünfzehn PS braucht es den Sportbootführerschein für das jeweilige Revier.
Wichtig bei einer Nachrüstung: Eine stärkere Maschine ist eine Gefahrerhöhung und muss gemeldet werden. Wer sie verschweigt, riskiert die Leistungsfreiheit, und das ausgerechnet dann, wenn der neue Motor einen Schaden verursacht hat.
Häufige Fragen
Muss ich einen stärkeren Motor melden?
Ja. Eine höhere Leistung ist eine Gefahrerhöhung und gehört gemeldet, sonst droht Leistungsfreiheit.
Wie viel PS braucht ein Verdränger?
Vier bis sechs PS je Tonne für Marschfahrt mit Reserve.
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