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Drehzahl und Fahrt für Sportboot berechnen
Drehzahl geteilt durch Untersetzung, mal Steigung, ergibt die theoretische Fahrt, minus Schlupf, der bei Verdrängern 20 bis 30 Prozent beträgt.
Vorbelegt für das Sportboot
Die Rechnung ist theoretisch, weil Wasser nachgibt. Der Unterschied zwischen berechneter und gefahrener Geschwindigkeit ist der Schlupf: bei Gleitern etwa fünfzehn Prozent, bei Verdrängern zwanzig bis dreißig. Wer deutlich darunter bleibt, hat ein Problem, falscher Propeller, Bewuchs oder zu viel Beladung.
Antrieb und Propeller sind der Bereich, der bei Grundberührung zuerst leidet. Ruderblatt, Welle, Propeller und Getriebe nehmen Schaden, oft mit Folgeschäden an Lagerung und Dichtungen. Auf-Grund-Laufen ist die häufigste gemeldete Schadenursache im Wassersport.
In unseren Tarifen ist Grundberührung ab Basis-Plus über die Vollkasko gedeckt, samt Folgeschäden am Antrieb. Die Maschinendeckung erweitert das um Motorschäden, die die Kasko allein nicht trägt. Was bleibt: Konstruktions- und Materialfehler am unmittelbar betroffenen Teil sind ausgeschlossen, Folgeschäden daraus dagegen mitversichert.
Häufige Fragen
Ist ein Propellerschaden nach Grundberührung versichert?
Ab Basis-Plus über die Vollkasko, samt Folgeschäden an Welle, Getriebe und Lagerung.
Warum erreiche ich die berechnete Fahrt nicht?
Wegen Schlupf, Bewuchs, Beladung oder einem Propeller mit falscher Steigung.
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