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Unfallschutz und Rechtsschutz
Kurze Antwort
Unfallschutz mit 100.000 bis 500.000 € Versicherungssumme und Rechtsschutz ab 49 € im Jahr, weltweit und rund um die Uhr.
Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur auf Arbeit und Arbeitsweg, in der Freizeit auf dem Wasser springt nur eine private Wassersport-Unfallversicherung ein. Versichert sind unter anderem Bergungskosten von Personen, Kurbeihilfe, kosmetische Operationen sowie Tod durch Ertrinken oder Ersticken.
Für Jetski- und Rennbootfahrer gibt es echten Rennschutz mit Helmbonus und erhöhter Gliedertaxe. Je nach Tarif sind Sie allein, mit Familie oder mit allen Insassen versichert: ab 39 Euro im Jahr, mit Insassendeckung ab 149 Euro.
Die wichtigste Zahl steht nicht in der Werbung, sondern in den Bedingungen: Die Summen gelten pauschal für das Boot, nicht je Person. Im Schadenfall wird die vereinbarte Summe durch die Anzahl der an Bord befindlichen versicherten Personen geteilt. 500.000 Euro Invaliditätssumme sind bei fünf Personen an Bord also 100.000 Euro je Person. Wer mit Crew fährt, sollte die Summe deshalb nicht nach dem eigenen Bedarf wählen, sondern nach der Bordbesetzung.
Wer versichert ist, hängt ebenfalls vom Tarif ab: im Basis-Tarif nur der Eigner, in Basis-Plus der Eigner und Angehörige ersten Grades, im Premium-Tarif alle berechtigten Insassen, Skipper, Crew und Gäste. Wer regelmäßig mit wechselnder Crew fährt, braucht deshalb den Premium-Tarif oder die Insassendeckung ab 149 Euro; mit dem Basis-Tarif sitzen Mitsegler ohne eigenen Schutz an Bord.
Von der Unfalldeckung zu unterscheiden ist die Haftung gegenüber der eigenen Crew. Verklagt ein Mitsegler den Skipper wegen einer Verletzung, ist das ein Haftpflichtfall, Ansprüche der Bootsinsassen gegen den Schiffsführer sind ab Basis-Plus mitversichert, im Basis-Tarif nicht. Der Unterschied in der Praxis: Die Unfalldeckung zahlt ohne Schuldfrage einen festen Betrag, die Haftpflicht zahlt, wenn Sie schuld sind, den tatsächlichen Schaden. Beide Fälle können denselben Unfall betreffen.
Der Wassersport-Rechtsschutz kostet ab 49 Euro im Jahr, mit Vertrags- und Sachenrecht 99 Euro. Er umfasst Schadensersatzansprüche, Verwaltungs-, Straf- und Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz, gilt weltweit (Übersee 200.000 € Deckung) und schließt telefonische Rechtsberatung ein.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Brauche ich eine Unfallversicherung fürs Boot?
In der Freizeit greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht, die private Wassersport-Unfallversicherung schließt diese Lücke.
Sind Boote in der Verkehrs-Rechtsschutzversicherung enthalten?
Nein, Wasserfahrzeuge brauchen eine eigene Fahrzeug-Rechtsschutzversicherung.
Habe ich freie Anwaltswahl?
Ja, wir schreiben Ihnen keinen Anwalt vor. Für einen ersten Rat gibt es die telefonische Rechtsberatung, auch in nicht versicherten Rechtsgebieten.
Gilt die Versicherungssumme je Person oder für das ganze Boot?
Für das Boot. Die Summe wird im Schadenfall durch die Anzahl der versicherten Personen an Bord geteilt (Pauschalierung): 500.000 Euro bei fünf Personen sind 100.000 Euro je Person.
Ist meine Crew mitversichert?
Im Premium-Tarif ja, dort sind alle berechtigten Insassen versichert. In Basis-Plus der Eigner und Angehörige ersten Grades, im Basis-Tarif nur der Eigner. Eine Insassendeckung ist ab 149 Euro im Jahr möglich.
Was gilt, wenn ein Mitsegler mich verklagt?
Das ist ein Haftpflichtfall, nicht ein Unfallfall: Ansprüche der Bootsinsassen gegen den Schiffsführer sind ab Basis-Plus mitversichert, im Basis-Tarif nicht.
Beratung deutschlandweit: NAMMERT Assekuradeur GmbH, Karl-Marx-Straße 4, 15711 Königs Wusterhausen bei Berlin, telefonisch unter 03375 / 29 12 77, per E-Mail an info@nammert.com und über WhatsApp. Wir betreuen Bootseigner in Deutschland, Österreich und Spanien.
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